Die Bezeichnung Texter ist in Deutschland nicht geschützt, das heißt, im Prinzip kann sich jeder so nennen.
Welchen Hintergrund die Ausbildung des Betreffenden hat, ist dabei völlig nebensächlich. Einzig bei der Anmeldung der freiberuflichen Tätigkeit kann es Probleme geben, denn das Finanzamt erkennt eine solche häufig nur an, wenn eine ähnliche Ausbildung vorhanden ist. Das heißt, auf die eine oder andere Art und Weise sollte im vorher ausgeübten Beruf oder in der Ausbildung das Thema Schreiben wichtig gewesen sein.
Ansonsten sollte jemand, der sich für die Tätigkeit als Texter interessiert, unbedingt die Freude am Schreiben mitbringen, denn es werden immer wieder Aufträge vorhanden sein, die thematisch uninteressant sind und einzig der Spaß am Texten lässt den Freiberufler dann das Projekt mit Erfolg beenden.
Natürlich ist mit der Freude an der Sprache auch verbunden, dass so jemand einfach ein besseres Sprachgefühl hat und sich gewählter ausdrücken kann. Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, das Geschriebene aus einer anderen Perspektive zu sehen, gehören ebenfalls dazu.
Momentan bieten nur die Hochschule der Künste Berlin (Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation) und die Texterschmiede in Hamburg Studiengänge, die texternah sind.
Nun dauert das Studium aber fünf Jahre und an der Texterschmiede werden von 1200 Bewerbern pro Halbjahr, die eine Ausbildung zum Werbetexter abstreben, nur 25 Leute genommen.
Was bleibt?
Texterschulen im Internet bieten eine gute Alternative. Hier lernen die Teilnehmer in Lektionen nicht nur (fast) alles über das Schreiben, sondern auch darüber, wie gute Ideen gefunden werden können.
Denn wer etwas über das Schreiben weiß, weiß noch lange nichts über das Finden und Verarbeiten von Textideen.

Am Abschluss steht häufig ein Zertifikat und eine Beurteilung der Abschlussarbeit.
Diese Beurteilung kann als Referenz bei einer Bewerbung als Texter eingesetzt werden, sofern sie positiv ausgefallen ist, natürlich.
Für die Kurse an einer Texterschule muss Geld investiert werden.
Und jeder weiß schließlich, wie gut eine Texter-Ausbildung ist, die nur aus Theorie besteht, bei der es keine Rückmeldung über praktische Arbeiten gibt – nahezu wertlos für die spätere berufliche Tätigkeit. |