Das Problem, verständlich zu schreiben, kennen alle Texter, die sich schon einmal mit einem Text zu einem bestimmten Fachgebiet abgemüht haben.
Wer selbst alle Fakten kennt, hat es oft schwer, diese einem Laien verständlich zu schildern.
Die auf der Seite Anforderungen an Texte beschriebene Faustregel (zwei Drittel eines Textes bestehen aus aktivem Wortschatz, ein Drittel aus passivem Wortschatz) kann an dieser Stelle schon sehr hilfreich sein.
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Müssen Fachbegriffe verwendet werden, so sollten diese erklärt werden.
Soll dies nicht im Text direkt geschehen, etwa durch Erklären in Klammern direkt hinter dem Begriff, so bietet sich das Anlegen eines Glossars an.
Verständlichkeit kann auch dadurch erreicht werden, dass unnötige Wörter und Füllwörter weggelassen werden, dass die Sätze also nicht unnötig aufgebläht werden.
Wörter, egal, ob Substantive oder Adjektive, Verben oder Adverbien, sollten immer eine Funktion im Text erfüllen und nicht geschrieben werden, nur um „Masse“ zu erzeugen.
Dies geschieht leicht, wenn eine bestimmte Wortzahl gefordert ist, das Thema aber nicht mehr hergibt. Adjektive werden gern verwendet, um eine Situation oder Sachverhalt, der schon durch ein Substantiv ausgedrückt wird, noch eingehender zu schildern.
Das Problem dabei ist aber oft, dass das Substantiv damit überflüssig und nichts sagend, also praktisch leer wird.
Hier sollte sich der Texter überlegen, mit welchem Wort er eine bessere Wirkung erzielt und sich notfalls dafür entscheiden, eines wegzulassen.
Es sollte zudem darauf geachtet werden, dass ein Text nicht zu abstrakt ist, dass die verwendeten Wörter einen Sachverhalt darstellen und vom Leser auch mit geringeren Vorkenntnissen über das Thema verstanden werden können.
Oft klingt ein Text im Nominalstil zwar sehr fachkundig, enthält aber kaum Informationen und ist am Ende lediglich eine Aneinanderreihung von einzelnen Wörtern ohne jeglichen Zusammenhang.
Meist ist es besser, den verbalen Ausdruck zu verwenden, um einen Text verständlicher zu gestalten. |