Wer als Texter oder Werbetexter seine Zielgruppe nicht genau kennt, sollte bei der Verwendung von Fach- und Fremdwörtern immer besonders vorsichtig sein.
Versteht der Leser einen Text nicht oder kaum, weil der Autor zu viele Fremdwörter verwendet hat, so wird er sich vielleicht verärgert abwenden.

Vielleicht bekommt er auch das Gefühl, nicht der Zielgruppe des Autors anzugehören oder er bekommt Minderwertigkeitsgefühle, denn schließlich lesen auch andere Menschen den Text und sie verstehen ihn doch sicher?
Allgemein gilt, dass Fremdwörter nicht gänzlich aus einem Text gestrichen werden müssen, dass sie aber sparsam verwendet werden sollten.
Fremdwörter sind sparsam im Text zu verwenden
Fremdwörter werden vielleicht falsch oder gar nicht verstanden.
Gerade für Anglizismen gilt, dass sie Kritiker oft verärgern und der Text damit natürlich gar nicht seine gewünschte Wirkung erzielt.
Teilweise wird die zu häufige Verwendung von Fremdwörtern als eine Art Imponiergehabe aufgefasst, der Autor wird als Wichtigtuer abgestempelt oder vielleicht als jemand, der von einer Sache spricht, von der er gar keine Ahnung hat.
Es gilt also für einen Texter, bei der Verwendung von Fremdwörtern darauf zu achten, dass diese den Lesern geläufig sind.
Allzu „fremde“ Fremdwörter sollten kurz erläutert werden, was natürlich nicht gilt, wenn ein Fachartikel geschrieben wird, der sich auch nur an die Zielgruppe der auf diesem Gebiet bewanderten Menschen richtet. Hier kann der Autor in der Regel davon ausgehen, dass diese den Fachwortschatz beherrschen.
Über Leseranalyse richtige Dosierung der Fremdwörter finden
Eine Leseranalyse der Anforderungen an den Text kann helfen, die richtige Dosierung für den Gebrauch von Fremdwörtern zu finden.
Ist eine solche Analyse nicht möglich oder ist der Text für verschiedene Zielgruppen bestimmt, so sollte sich der Autor an die Devise „Weniger ist Mehr“ halten, um das allgemeine Textverständnis nicht zu gefährden.
Schließlich möchte er ja, dass sein Text gelesen wird und nicht kopfschüttelnd beiseite gelegt wird, weil der Leser ihn einfach aufgrund der Wortwahl nicht verstehen kann.
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