Es wurde bereits einmal erwähnt: in jedem Text sollte der Autor Vorsicht walten lassen mit dem Passiv.
Ein aktiver Schreibstil ist in jedem Falle besser, als eine zu häufige Verwendung des Passivs.
Letzteres bewirkt leicht das Aufkommen von Langeweile beim Leser, eine aktive Sprache hingegen bringt sozusagen Bewegung und das Aufleben eines Textes.

Das Passiv mach den Text schwerfällig
Dem Passiv haftet etwas Schwerfälliges an, er wirkt distanziert.
Distanz ist aber eine Sache, die er Autor nicht zu seinem Leser aufbauen sollte, schließlich soll sich der Leser angesprochen fühlen und in das Thema einbezogen.
Häufig geht die Verwendung des Aktivs auch mit einer Verkürzung der Sätze einher, was ebenfalls sehr vorteilhaft ist.
Wie bereits vormals erwähnt, sollten Sätze immer möglichst kurz und unkompliziert gestaltet werden, was durch die Verwendung des Aktivs leichter möglich ist. Die Sätze werden einfach greifbarer.
Wer das Passiv verwendet, verschleiert, welche Person oder welcher Punkt seiner Darstellung aktiv ist.
Das Passiv ist also geeignet, wenn ein Täter (ein Verursacher oder eine Ursache) unwichtig ist und nicht wirklich greifbar ist. Gerade in den Massenmedien ist dies häufig zu beobachten, hier wer
den oft Texte veröffentlicht, die eher in der Passivform geschrieben sind.
Aktiver statt passiver Schreibstil bedeutet auch, dass der Leser mit in den Sachverhalt einbezogen wird, er bekommt das Gefühl, dass die dargestellte Sachlage auch ihn betrifft.
Texte dürfen durch das Passiv nicht anonymiert werden
Einer Anonymisierung wird vorgebeugt, der Anonymisierung des Leser und vor allem des Inhalts des Textes.
Insgesamt wird der Text damit, wie eingangs bereits erwähnt, lebendiger.
Ein Text lebt schließlich durch die verwendeten Wörter, daher sollten diese nicht versuchen, den Text nicht lebendig erscheinen zu lassen.
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