Ein Text besteht aus Worten, so weit, so gut.
Doch der Text ist schließlich keine reine Aneinanderreihung derselben, auf die richtige Wortwahl kommt es an.

Ein Text, in dem sich Wörter ständig wiederholen, wirkt langweilig und unprofessionell.
Hilfreich kann für den Autor und Texter die Suche nach Synonymen sein, die etwas Abwechslung in den Text bringen. Hiervon sind aber beispielsweise Gebrauchsanleitungen und ähnliche Texte ausgenommen, bei denen eben nicht ständig ein anderes Wort für dieselbe Sache verwendet werden sollte.
Wiederholungen durch zweiten Texter oder Lektor überprüfen lassen
Oftmals fallen Wiederholungen erst auf, wenn ein Text nach der Fertigstellung noch einmal durchgelesen wird.
Hilfreich ist es dabei, wenn ein zweiter Texter oder ein Lektorat dies übernimmt, da häufig beim Autor eine Art Betriebsblindheit für seinen eigenen Text eintritt.
Wer als Autor unter Zeitmangel leidet, der wird sicher Rat und Hilfe in den Synonymwörterbüchern und den Vorschlägen des jeweils verwendeten Textverarbeitungsprogramms suchen. Wer etwas mehr Zeit hat, kann durchaus andere Wörter suchen und finden, indem er das zu ersetzende Wort nach seiner Bedeutung unterscheidet.
Personen können also nicht nur hören, sie können auch lauschen oder umgangssprachlich „taub werden“. Hierbei liegt beispielsweise eine Unterscheidung nach der Lautstärke des Gehörten vor. Auch andere Unterscheidungsmerkmale können dafür eingesetzt werden.
Häufigkeit verwendeter Wörter analysieren
Sehr hilfreich sind auch spezielle Softwares, die die Häufigkeit der Verwendung einzelner Wörter berechnen und Anzeigen.
So erkennt der Autor schnell die wiederholten Wörter und kann sie schon bei der Arbeit am Text austauschen.
Unter der richtigen Wortwahl ist natürlich auch eine angemessene Sprache zu verstehen, die den Kunden anspricht und nicht gegen die Regeln des guten Geschmacks verstößt.
Der Text muss verständlich bleiben und über die Wortwahl eine gute Stilistik ausdrücken. Diese Punkte werden in anderen Kapiteln näher ausgeführt.
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